Finale des Mannschaftspokals 2018 in Illingen

von d.h.


(F.F.) Am Wochenende stand der zweite und letzte Durchgang des Mannschaftspokals 2018 an. Der Mannschaftspokal ist eine Veranstaltung, die von der Schwimmstartgemeinschaft (SSG) Saar Max Ritter jährlich veranstaltet wird. Bei diesem Wettkampf starten die Schwimmerinnen und Schwimmer nicht als Einzelstarter, sondern repräsentieren gemeinsam als Mannschaft die DJK Dudweiler.

Dabei werden verschiedene Einzelstrecken sowie Staffelwettbewerbe geschwommen und die erreichten Zeiten in eine Punktewertung (DSV Punkte) umgerechnet. Der erste Durchgang des Mannschaftspokals fand im April 2018 in Zweibrücken statt. Zur Halbzeit lagen die Teams aus Dudweiler im unteren Mittelfeld. So belegte die Damenmannschaft nach dem ersten Durchgang den siebten Platz, die Herrenmannschaft fand sich auf dem achten Platz wieder.

 

Bei beiden Mannschaften aus Dudweiler war ein Mix aus jungen und erfahrenen Schwimmern aufgestellt worden. Die Damen traten in der Besetzung Anna Apushkinskaya (Jahrgang. 2004), Zoe Zeta Gampfer (Jg. 2003), Anne Riemer (Jg. 1999), Nina Apushkinskaya (Jg. 1996), Eva-Maria Paul (Jg. 1986) und Marthe Gampfer (Jg. 1975) an. Im Vergleich zum ersten Durchgang wurde auch bei der Herrenmannschaft die Aufstellung auf mehreren Positionen getauscht. So trat die DJK Dudweiler in folgender Besetzung an: Tilman Lauenroth (Jg. 2004), Maurice Edi Krüll (Jg. 2003), Till Seydel (Jg. 2002), Florian Fries (Jg. 1986), Jochen Brissier (Jg. 1985) und Dominik Haberecht (Jg. 1984).

 

Beide Mannschaften erzielten in den Staffelwettbewerben gute Ergebnisse, was die Trainingseindrücke, der vergangenen Wochen so erwarten lies. So erreichte die Herrenmannschaft in der 4x50m Lagen-Staffel in einem gut besetzten Feld den dritten Platz in einer Zeit von 2:05,22 min, was im Vergleich zum ersten Durchgang einer Steigerung von 6 Sekunden entsprach. Ebenfalls in der 4x50m Freistil-Staffel konnten die Herren aus Dudweiler überzeugen. In einer Zeit von 1:55,43 min erreichte die Mannschaft den dritten Platz. Bei den Damen lief es in der 4x50m Freistil-Staffel ähnlich gut, hier erreichte die Mannschaft in einer Zeit von 2:10,57 min den sechsten Platz.

 

Eine starke Vorstellung lieferte erneut Anna Apushkinskaya ab. Die Schwimmerin erzielte auf den Einzelstrecken über die 100m Rücken den zweiten Platz in einer Zeit von 1:07,60 min. Lange Zeit sich über den zweiten Platz zu freuen gab es nicht für Anna, denn schon kurz nach der 100m Rücken-Strecke musste sich Anna über die Sprintstrecke 50m Rücken beweisen. In einer Zeit von 0:32,03 min verpasste Anna hier den Sieg knapp und belegte den zweiten Rang. Auch über die 100m Freistil zeigte Anna mit einer Zeit von 1:04,02 min eine gute Leistung und war insgesamt die fleißigste Punktesammlerin für die Damenmannschaft.

 

In der Herrenmannschaft zeigten alle Schwimmer Leistungen auf gutem Niveau und zeigte im Vergleich zum ersten Durchgang über fast alle Strecken deutliche Steigerungen. Z.B. erreichte Dominik Haberecht in einer Zeit von 0:34,14 min über 50m Brust den vierten Rang und eine gute Punktzahl. Auch Florian Fries verpasste nur knapp die vordersten Ränge und wurde über die 50m Freistil in einer Zeit von 0:28,34 min ebenfalls Vierter. Besser machte es Anne Riemer über 50m Freistil. In einer Zeit von 0:30,78 min erzielte Sie den dritten Rang. Über 50m Rücken ließ Till Seydel sein Können aufblitzen. Er erzielte in einer Zeit von 0:30,74 min den ersten Platz und lieferte damit auch die höchste Punktzahl über eine Einzelstrecke für die Dudweiler Herren.

 

Die Stärke beider Dudweiler Mannschaften lag sicherlich in der breiten leistungsfähigen Aufstellung. Von den „jungen Talenten“ bis zu den „alten Hasen“ zeigte sich Begeisterung für die Mannschaft und echter Kämpferwille.

 

In der Punkterechnung des 2. Durchgang belegten die Damen den sechsten und die Herren einen guten vierten Platz. In der Gesamtwertung beider Durchgänge reichten diese Leistungen für die Schwimmerinnen aus Dudweiler für den sechsten Platz, die Herren landeten auf Platz sieben. Beide Mannschaften verbesserten sich nach der Halbzeit des Mannschaftspokals so um einen Platz, aber aus Sicht des Trainerteams darf es gerne im kommenden Jahr noch ein Stück weiter nach oben gehen. Potenzial dafür ist durchaus vorhanden.

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